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Road to St. Gallen: Steve Guerdat

27 Mai 2024 08:50

CSIO 5* La Baule © Tiffany Van Halle CSIO 5* La Baule © Tiffany Van Halle

Interview mit Steve Guerdat, Elite-Springreiter

Du darfst derzeit viele Erfolge verzeichnen. Ist das eher ein Motivationsfaktor oder eine Druckquelle?  

Das ist ein Motivationsfaktor. Es ist immer schöner, wenn die Dinge gut laufen. Ich bin schon lange dabei und weiss, dass man diese Momente, in denen alles gut läuft, geniessen muss, denn es ist nicht alles perfekt. Ich versuche, mich ständig zu verbessern. Mir ist bewusst, dass nichts selbstverständlich ist und dass man bei der Arbeit beharrlich sein muss, um immer sein Bestes geben zu können.   

 

Welchen Platz nimmt der CSIO St. Gallen in deinem Turnierkalender ein, vor allem im Olympiajahr?  

St. Gallen ist ein wunderbares Turnier. Ich liebe das Terrain, die grosse Grasarena. Es ist sehr angenehm, dort zu reiten. Die Etappe der Longines League of Nations macht das Turnier noch wichtiger und herzlicher, da wir vor «unserem», also vor dem heimischen Publikum reiten. Jedes Jahr ist es ein Höhepunkt unserer Saison und das Turnier nimmt genau denselben Platz ein wie sonst, auch wenn die Olympischen Spiele immer näher rücken.  

 

Wie hast du die Pferde ausgewählt, die an diesem Wettbewerb teilnehmen sollen? Hat die Tatsache, dass du auf Gras reiten wirst, deine Wahl beeinflusst?  

Das beeinflusst meine Wahl nicht, ich reite sehr gerne auf Gras. Alle meine Pferde werden auf Gras trainiert und fühlen sich dort wohl. Meine Wahl wird eher von den Prüfungen und der allgemeinen Planung beeinflusst. Ich habe noch nicht vollständig festgelegt, welche Pferde ich reiten werde. Ich werde mit Dynamix de Bélhème an der Longines League of Nations teilnehmen. Ich plane, Albfuehren's Iashin Sitte beim Grand Prix zu nehmen, unter der einzigen Bedingung, dass er in Topform ist, da er ein Pferd ist, dem es noch an Erfahrung mangelt. Das ist mein erster Plan, aber ich bleibe natürlich flexibel, es kann immer noch sein, dass ich meine Wahl anpasse. 

 

Im Fussball spricht man vom Publikum als "zwölftem Spieler". Hat das Publikum, zumal das schweizerische, einen Einfluss auf deine Leistung?  

Ja, ich denke, das hat einen positiven Einfluss. Es ist immer angenehmer, vor seinem Publikum aufzutreten. Man fühlt sich gut, wenn man zu Hause ist, man fühlt sich unterstützt und das hilft bei der Leistung. Ausserdem ist es in St. Gallen ein Publikum, das die Tradition dieses Turniers besonders schätzt.  

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